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Lebensversicherung

 

 

Ablaufleistung

Die Ablaufleistung setzt sich aus der Versicherungssumme, welche der Versicherer in garantierte Ablaufleistung und  Überschussbeteiligung unterteilt, zusammen. Der Versicherer garantiert für das Ende der Laufzeit des Vertrags eine durch den Garantiezins festgelegte Ablaufleistung.

 

Abschlusskostenquote

Gibt an, wie viel der gezahlten Prämien in Prozent der Beitragssumme des Neugeschäfts für Provisionen und Vertragsabschlussaufwendungen vom Versicherer kalkuliert werden. Sie ist der Indikator für die Höhe der Belastung des generierten Wachstums.

Agent

Ein Agent ist, wer von einem Versicherer (Versicherungsunternehmen) ständig damit betraut ist, für diesen Produkte zu vermitteln oder für diesen Versicherungsverträge zu vermitteln oder zu schließen.

Agio

Das Agio bezeichnet einen Aufschlag (Aufgeld) auf die Beteiligungssumme, den der Anleger einmalig bei seinem Beitritt leisten muss. Es wird von der Gesellschaft in der Regel für die Kosten des Vertriebes verwendet.

Aktuar

Der Aktuart ist ein Versicherungsmathematiker, der finanztechnische Sachverhalte und Risiken berechnet und Erfahrungswerte und statistische Standardtabellen mit in die Berechnungen von Tarifen einfließen lässt.

Aktuarielle Berechnung

Siehe Aktuar. Versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis von aufsichtsrechtlichen Vorgaben.

Ausschüttung

Unter Ausschüttung bezeichnet man die anteilige Verteilung liquider Mittel an die Anleger. Die Höhe der Ausschüttung orientiert sich stehts an der Liquiditätssituation der Gesellschaft. Ausschüttungen für ein Wirtschaftsjahr erfolgen meistens im Folgejahr. Basis hierfür ist ein Gesellschafterbeschluss. In der Regel sieht der Gesellschaftsvertrag die Möglichkeit einer Vorabausschüttung im laufenden Geschäftsjahr vor.

Beitrag (Prämie)

Der Beitrag der Kapitallebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Zum einen gehört dazu der Risikobeitrag zur Abdeckung des Todesfallrisikos. Er ist in seiner Höhe von der Versicherungssumme, dem Alter bei Abschluss der Versicherung, der Vertragslaufzeit und der Vertragsform abhängig. Weiter gehört dazu der Sparbeitrag, der sich über den Zeitraum verzinst und zusammen mit den Zinsen die Versicherungssumme (oder Ablaufleistung) ergibt, die bei Ablauf des Vertrages ausbezahlt wird. Risikobeitrag und Sparbeitrag bilden den Nettobeitrag. Zusätzlich zum Nettobeitrag berechnet der jeweilige Versicherer noch Kosten für Antragsprüfung, Verwaltung, Provisionen, Inkasso usw. Zusatzkosten und Nettobeitrag ergeben zusammen den Bruttobeitrag - der Beitrag, den Sie tatsächlich zahlen.

Aktuarielle Berechnung

Siehe Aktuar, versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis von aufsichtsrechtlichen Vorgaben.

Beitragsrendite (auch: Vertragsrendite)

Die Beitragsrendite beschreibt die Verzinsung der gezahlten Prämien (Beiträge) während der Vertragslaufzeit. Die garantierte Ablaufleistung sowie die gewährte Überschussbeteiligung ist ein Maß hierfür.

Deckungskapital

Als Deckungskapital wird bei einer deutschen Versicherungsgesellschaften derjenige Anteil der eingezahlten Prämien bezeichnet, der als Sparanteil mit garantierter Mindestverzinsung (derzeit 2,75% für deutsche Lebensversicherungspolizzen) im Deckungsstock der Versicherungsgesellschaft angelegt wird. Im Gegensatz hierzu steht der Risikoanteil, der für die Deckung der Sterbefall-Leistungen angelegt wird.

Deckungsrücklage

In bestimmten Versicherungssparten, wie z.B. Lebens-, Haftpflicht-, Unfall-, oder Krankenversicherung, muss von deutschen Versicherern ein Teil der eingenommenen Prämien verzinslich angelegt werden. Diese Prämienreserve wird Deckungsrücklage genannt.

Deckungsrückstellung

Ist die Addition aller Deckungskapitalien für einzelne Lebensversicherungsverträge.  Sie stellt damit die Summe der Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherten dar. In der Bilanzdarstellung befindet sich diese Position auf der Passivseite.

Deckungsstock

Der Deckungsstock ist das Gegenstück zur Deckungsrückstellung. Er bezeichnet also die Summe aller Vermögenswerte, die eine deutsche Lebensversicherung zur Erfüllung der in der Deckungsrückstellung zusammengefassten Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherten besitzt. In der Bilanzdarstellung befinden sich diese Positionen auf der Aktivseite. Da jederzeit gewährleistet sein muss, dass die Versicherungsansprüche der Versicherten erfüllt werden können, muss der Deckungsstock gesondert vom übrigen Vermögen der Versicherungsgesellschaft verwaltet werden. Die Anlagewerte müssen in einem Deckungsstockverzeichnis einzeln aufgeführt werden und sind in einem Konkursfall nicht pfändbar. Hinsichtlich des Aufbaus des Deckungsstocks gelten strenge Vorschriften. Erlaubt sind nur folgende Anlageformen:

  • Hypotheken, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen;
  • Grundstücke, grundstückgleiche Rechte;
  • Vorauszahlungen auf Versicherungs-Beteiligungen an Unternehmen;
  • Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen, Darlehen;
  • Festverzinsliche Wertpapiere
  • Aktien (Aktienquote).

Definition Kapitallebensversicherung

Eine Kapitallebensversicherung zahlt zu einem vereinbarten Zeitpunkt eine festgelegte Summe (Erlebensfallleistung) aus oder zahlt im Fall des Todes eine Leistung (Todesfallleistung) an die Hinterbliebenen aus. Sie wird auf das Leben von Personen mit einem festen Ablauftermin abgeschlossen.

Dynamik

Bei dynamischen Versicherungsverträgen werden
1: Die Leistungen für die Kapitallebensversicherung regelmäßig angepasst, d.h. diese werden sukzessive erhöht.
2: Da die Leistungen erhöht werden, steigen die Prämien regelmäßig an.

Diversifizierung

Streuung des Risikos durch Erwerb einer größeren Anzahl von Assets oder Assetklassen.

Doppelbesteuerungsabkommen

Das DBA sind Abkommen zwischen Staaten, die festlegen, welchem Staat das Besteuerungsrecht für im Ausland erzielte Einkommen und Gewinne zusteht. Britische Lebensversicherungsfonds erzielen z.B. gewerbliche Gewinne in Großbritannien und vermitteln den deutschen Anlegern in Großbritannien steuerpflichtige und in Deutschland freigestellte Einkünfte. Aufgrund von Freibeträgen/Steuersätzen dürfte die Steuerbelastung in Großbritannien für die meisten Anleger sehr gering sein oder entfallen.

Eigenmittel

Unter Eigenmittel eines Versicherers versteht man die Zusammensetzung hauptsächlich aus dem vorhandenen Eigenkapital und den freien Rückstellungen (RfB). Sie bilden jenen Teil an frei verfügbaren Mittel, der zum Ausgleich von Ertragsschwankungen oder zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Unternehmenslage herangezogen werden kann. Eigenmittel stellen eine Sicherheit für die dauernde Erfüllbarkeit der eingegangenen Vertragsverpflichtungen gegenüber den Versicherten dar.

Fair Value

bezeichnet den inneren Wert einer (Lebensversicherungs-)Police. Er wir durch finanzmathematische Berechnung näherungsweise ermittelt.

Freie RfB (Rückstellung für Beitragsrückerstattung)

Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen werden für künftige Überschußbeteiligungen der Versicherten in der Bilanz als reservierte Rückstellung geführt. Sie sind einzelvertraglich noch nicht zugeordnet. Sie dienen als Puffer zum Ausgleich für Ertragsschwankungen.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Eine besondere Art einer Lebensversicherung, bei der der Sparanteil der Prämien in einen oder mehrere (Wertpapier-)Fonds fließt.

Fungibilität

Rechtsbegriff für Vertretbarkeit. Bei Fondsgesellschaften ist die Möglichkeit der Veräußerung oder Übertragung von Kommanditanteilen gemeint.

Garantiezins

Der Garantiezins ist eine Mindestverzinzung die eine Lebensversicherungsgesellschaft auf die Sparbeiträge ihrer Kunden gewähren muß. Er ist für die gesamte Laufzeit garantiert. Für seit Anfang 2004 abgeschlossene Verträge beträgt er aktuell 2,75 Prozent.

Kostengewinne

Liegen die tatsächlich anfallenden Kosten eines Unternehmens für Antragsprüfung, Verwaltung, Inkasso,  und Provisionen eines Versicherers unter den vorab kalkulierten Kosten, so erwirtschaftet das Unternehmen Kostengewinne.

Risikogewinne

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Versicherungsunternehmens sammelt diese alle Beiträge für reine Risikoversicherungen (Kapitallebensversicherung auf den Todesfall) und anteilige Risikoversicherungen (Kapitallebensversicherungen auf den Todes- und Erlebensfall) ein. Von diesem Kapital werden die Auszahlung der Todesfallsummen bei den Risikoversicherungen und den Kapitallebensversicherungen sowie die Auszahlung der Versicherungssummen im Erlebensfall bestritten. Überschüsse, die dem Versicherer dann noch verbleiben, werden als Risikogewinne bezeichnet.

Rückkaufswert

Der Rückkaufswert einer Lebensversicherung bezeichnet ist die Summe, die im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Versicherung (Kündigung, Rücktritt, Anfechtung) an den Versicherungsnehmer ausgezahlt wird. Der Rückkaufswert wird als Zeitwert der laufenden Versicherungsperiode nach den Grundsätzen der Versicherungsmathematik ermittelt.  Er ergibt sich aus dem vorhandenen Deckungskapital abzüglich eines angemessenen Abschlages. Nach unten ist der Zeitwert durch den Zeitwert der Garantieleistung bei Beitragsbefreiung begrenzt. Gemäß § 176 Abs. 3 VVG werden Beitragsrückstände vom auszuzahlenden Rückkaufswert abgesetzt. In den ersten Jahren erreicht der Rückkaufswert nicht die eingezahlten Beiträge, da diese zunächst um Abschlusskosten, Stornoabzug, Risikoprämien vermindert werden. Die Konsequenz daraus ist, dass der Rückkaufswert immer wesentlich niedriger ist als die kalkulatorische Wertentwicklung (innerer Wert) . In den meisten Fällen ergibt sich in den ersten Jahren der Laufzeit ein negativer Rückkaufswert.

Schlußüberschüsse

Schlußüberschüsse sind Gewinngutschriften für Versicherungsnehmer und werden am Laufzeitende ausgezahlt. Eine Garantie darauf wird nicht gegeben.

Stille Reserven

Versicherer weisen auf der Aktivseite der Bilanz ihre Kapitalanlagen aus. Die hierin zu Anschaffungskosten ausgewiesenen Posten (Kapitalanlagen) werden mit dem Buchwert in der Bilanz angegeben. Abweichend dazu kann der an den Kapitalmärkten erzielbare Wert höher oder niedriger sein. Dieser entspricht dem Marktwert. Liegt der Marktwert über dem Buchwert, so verfügt der Versicherer über Bewertungsreserven, die so genannten stillen Reserven. Liegt der Marktwert unter dem Buchwert, so spricht man von stillen Lasten. Diese entstehen durch unterlassene Abschreibungen auf den höheren Buchwert.

Todesfallleistung (Versicherungssumme)

Wesentlicher Bestandteil einer Kapitallebensversicherung ist die Todesfallleistung bzw. Versicherungssumme. Versichertes Ereignis ist der Todesfall der versicherten Person, das die Versicherungsleistung - die Todesfallsumme - auslöst. In der privaten Rentenversicherung kann eine Todesfallleistung dergestalt enthalten sein, dass bei Versterben der versicherten Person vor dem vertraglich vereinbarten Rentenzahlungsbeginn die Einzahlungsbeträge zurückerstattet werden oder dass bei Versterben nach Rentenzahlungsbeginn eine Rentengarantiezeit vereinbart wird oder eine Hinterbliebenenversicherung mit eingeschlossen wird. Die Todesfallleistung kann in der Lebensversicherung für die Vertragslaufzeitmit gleich bleibender Höhe oder mit steigender oder fallender (z. B. Restschuldversicherung) Versicherungssumme vereinbart werden. Das Ansteigen oder Fallen wird dabei in der Regel in Stufen vorgenommen, die jährlich, halbjährlich oder in noch kleineren Abständen wirksam werden. Im Rahmen der Überschussverwendung kann die Todesfallleistung im Laufe der Vertragslaufzeit durch Überschüsse erhöht werden oder aber die Überschüsse werden für eine Reduzierung des Beitrages verwendet. Dabei ist es üblich, die Reduzierung des Beitrages nicht erst dann vorzunehmen, wenn die Überschüsse tatsächlich angefallen sind, sondern die erwarteten Überschüsse sofort in den Beitrag für die gesamte Vertragslaufzeit gleichmäßig einzukalkulieren.

Versicherte Person

Die versicherte Person ist diejenige Person, auf deren Leben bzw. körperliche Unversehrtheit der Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde. Sie hat weder Rechte noch Pflichten aus dem Vertrag und muss nicht mit dem Versicherungsnehmer identisch sein.

Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer ist derjenige, der den Versicherungsvertrag beantragt hat und ist somit Vertragspartner der Versicherungsgesellschaft. Er allein hat gegenüber dem Versicherer das Recht der Vertragsgestaltung, insbesondere hat er das Recht, den Vertrag zu kündigen, den Versicherungsvertrag zu verpfänden, Bezugsberechtigte zu bestimmen, in eine beitragsfreie Versicherung umwandeln zu lassen oder die Rechte und Ansprüche daraus abzutreten. Versicherungsnehmer und versicherte Person können, aber müssen nicht identisch sein. Sind Versicherungsnehmer und versicherte Person nicht identisch, liegt eine Fremdversicherung vor.

Versicherungspolizze

Die Versicherungspolice dokumentiert den Inhalt des Versicherungsvertrages und enthält die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Unter anderem wird darin festgehalten, wer Versicherungsnehmer, versicherte Person, Beitragszahler und Begünstigter im Todes- und Erlebensfall ist. Des Weiteren werden die versicherte Leistung, die Prämie und deren Fälligkeit dokumentiert.

Versicherungsvertrag

Vertragspartner eines Versicherungsvertrages (§ 1 ff. VVG) sind der Versicherer einerseits, der Versicherungsnehmer andererseits. Der Versicherer übernimmt gegen eine bestimmte Geldsumme (Prämie) gegenüber dem Versicherungsnehmer die Gefahr eines eventuell auftretenden Personenschadens, dem versicherten Risiko (Versicherungsprinzip). Möglich ist auch die Versicherung für fremde Rechnung, also zu Gunsten einer dritten Person. Der Versicherer gibt gegenüber dem Versicherten ein Leistungsversprechen für die Zukunft ab, für den so genannten Versicherungsfall. Dies ist das wesentliche Element eines Versicherungsvertrages. Der Versicherer ist eine juristische Person des Privatrechtes und entweder als Versicherungsgesellschaft (AG) oder als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit organisiert. Diese beiden Organisationsformen sind vom Gesetzgeber festgelegt.

Zinsgewinne

Zinsgewinne sind Erträge, die der Versicherer durch die Anlage von Kundenbeiträgen erzielt und die über dem gesetzlich vorgegebenen Rechnungszins liegen. Barwert (Diskontierung) Der Barwert stellt die Summe aller Nettobeiträge aus (ggf. vermindert um diskontierte Schlussüberschüsse), abgezinst um 8%. Die Betrachtung eines Barwertes ist notwendig, um die unterschiedlichen Angebote untereinander vergleichen zu können. Je niedriger der Barwert, desto günstiger das Angebot. Hiermit wird der Gegenwartswert zukünftig fälliger Zahlungen bezeichnet. Durch anerkannte Abzinsungsmethoden - die Höhe des angewendeten Zinssatzes hängt vom Einzelfall und der Kapitalmarktlage ab -kann der Barwert nachweisbar ermittelt werden. Die Diskontierung macht Zahlungsströme mit unterschiedlichen Laufzeiten, Zahlungsbeträgen und Zahlungsterminen vergleichbar. Sie wollen umschulden oder Ihre Schulden vorzeitig tilgen, Sie wollen sich ein neues Motorrad, Auto oder KFZ anschaffen bzw. kaufen, Sie wollen Ihre Immobilienhypothek bzw. Hauskredit vorzeitig ablösen, Sie sind ohne Beschäftigung bzw. arbeitslos und brauchen Geld, Sie benötigen eine private Operation und brauchen Geld, Sie haben die Nase voll und gehen in den vorzeitigen Ruhestand, Sie lassen sich scheiden und brauchen Geld, Sie gründen eine Existenz und benötigen Startkapital, Ihre Police bringt nicht die notwendige Rendite, Sie brauchen einfach Geld für nicht vorhergesehene Fälle

Überschussbeteiligungen in der Kapitallebensversicherung

Die Überschussbeteiligungen erwirtschaftet der Versicherer aus Zins-, Risiko- und Kostengewinnen.

Für die Richtigkeit der Angaben wird keine Gewähr bzw. keine Haftung übernommen. Änderungen vorbehalten.